Norwegen - Tag12

Lofoten Teil2

Von einer dichten Nebelwand werden wir am nächsten Morgen begrüßt. Wo ist die gestrige Sonne geblieben? Wahnsinn wie schnell das hier umschlägt. Das Frühstück ist heute mal etwas kürzer und wir fahren schnell los.

Es folgt die nächste Überraschung - kaum sind wir um den Berg rum, ist das Wetter auch wieder besser. Im Laufe des Tages können wir das mehrfach beobachten. Südöstlich hinter den Bergen Sonnenschein, Nordwestlich stauen sich dichte Wolken und es ist deutlich kühler! 

Haukland und Vik Strand

Bereits bei der Anfahrt sehen wir diesen wunderbaren Ort und wenn wir denn einen Stellplatz gefunden hätten, wären wir hier sogar über Nacht geblieben. Aber alle offiziellen Parkmöglichkeiten sind PKW vorbehalten und eine Höhenbarriere verhindert auch die Zufahrt. Auf der Rückseite des Bergmassivs ist ein Campingplatz aber hier stauen sich die Wolken und es ist gefühlt 10 Grad kälter. 

Vor dem Strand sind einige Wohnwagen eingezäunt und das Gelände deutlich als privat gekennzeichnet... was ein Frevel. Also nichts mit Übernachten. Wir parken stattdessen das Fahrzeug am Straßenrand und könnten in Ruhe diese Kulisse genießen. Spontan entscheiden wir hier eine Runde zu baden... 

14° Luft und 14° Wassertemperatur machen das Bad gar nicht so unangenehm kalt. Dennoch, kurz am Wohnmobil abgeduscht und wir fahren erstmal zurück zur E10, wo wir noch mal spontan zurück nach Leknes fahren. Wir müssen unbedingt einige Vorräte auffüllen. Einkaufen in anderen Ländern ist ja auch irgendwie immer wieder schön. Es gibt andere Waren als wir gewohnt sind und nicht bei allem langen wir unbedingt zu. [BILD Lebertran]. 

Schaut mal in die Galerie was es so schönes gibt.

Auf der E10 geht es weiter. Ein Tunnel führt uns auf die nächste Lofoteninsel Flakstadøya. Die Nordseite ist immer noch im Nebel und wir stoppen kurz hinter Vareid an einem riesigen Strand. Wohl auch weil Ebbe ist, scheint dieser noch größer zu sein. Ein guter Ort für einen Kaffee-Pause mit etwas Leffze.

In Nusfjord machen wir einen kurzen Stopp. Der Ort sieht ganz nett aus. Die wenigen vorhandenen Wohnmobilstellplätze für die Nacht sind bereits belegt und der Ort selbst möchte Eintritt für die Besichtigung. Wir fanden es etwas sehr folkloristisch und entscheiden ohne Stress noch ein Stück weiter zu fahren.

Die Nord/Süd-Nebelgrenze bleibt immer noch bestehen. Flakstad und Ramberg liegen im tiefsten Nebel - also wieder auf die Südseite. Wir verlassen die E10 und auf einer Schotterpiste gelangen wir in die Nähe von Nesland.

Der Weg ist schlecht, aber dafür gibt es auch wenig Wohnmobile. Park4Night hat in dem Fall uns einen schönen Tipp gegeben

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