Tag 6 - endlich

Senja

Nach unserer Überfahrt im Dauerregen nach Sommaroya sah der Morgen schon besser aus. Es war zwar kalt aber trocken. Die dicken Wolken mit dem absolut traumhaften Strand und den Bergen im Hintergrund waren schon der Hammer. Nur zum Baden konnten wir Weicheier uns nicht so richtig überwinden :-). 10° Lufttemperatur war auch schon schattig.

Sommeroya

Wir erkundeten noch etwas Sommaroya und die angrenzende Insel, bevor wir uns Richtung Brensholmen aufmachen, um rechtzeitig die Fähre nach Senja erreichen. Die Fähre fährt in der Saison sechs mal am Tag von Brensholmen nach Botnhamn und ist ziemlich begrenzt in der Kapazität. 

Als wir ankommen, stehen schon einige Fahrzeuge vor uns, und wir haben noch 1,5 Stunden Zeit, in der aber keine Langeweile aufkommt.

Die Landschaft ist so toll, dass wir die Zeit für einige tolle Bilder in der Umgebung nutzen. Und fast im Zeitraffer verziehen sich die restlichen Wolken und es wird noch richtig schön. 

Außerdem ist ja schon wieder Zeit für das Mittagessen. Die Reisenden mit dem Mietwagen vor und hinter uns waren da schon etwas neidisch, denn am Hafen gab es kein Kiosk oder Restaurant wo man sich versorgen konnte.  Die meisten Fähren haben selbst einen Kiosk oder Bistro an Bord.

Nachdem wir unser Mittagessen erledigt hatten, kam auch schon die Fähre. Also die deutsche Bahn könnte sich hier schon ein Beispiel an der Pünktlichkeit nehmen. Trotz das wir so weit vorne standen, war es gar nicht mehr so sicher, dass wir mit durften. Ein Einweiser ließ einige PKW vor und so waren wir mit unserem Kastenwagen das vorletzte Fahrzeug, was mit durfte. Zurückblieben einige Fahrzeuge, welche nun 3 Stunden auf die nächste Fähre warten durften. 

Aber immerhin wir waren auf der Fähre und das war ganz schön eng. Wir mussten in eine Nische links, besonders die eingeschränkte Höhe vor uns machte das Rangieren nicht leichter.

Nachdem das aber gemeistert war, genossen wir die 45 Minuten Überfahrt nach Senja. Natürlich galt hier auch wieder die Autopass Ferjekort nicht. 

Egal, die Sonne schien, wir hatten blauen Himmel. Am Horizont tauchte ein Hurtigrutenschiff auf und Senja war in Sicht. 

Senja

Auf Senja folgten wir der nationalen Landschaftsroute und kamen nach Husoy. Ein kleines Fischerdorf auf einer schmalen Insel im øy Fjord. Der Weg dorthin führt, wie sollte es in Norwegen nun schon fast anders sein - über einige Höhenmeter und einen Tunnel auf die Nordseite Senjas. 

Eine Mole verbindet mittlerweile die kleine Insel mit dem Festland. Direkt auf dieser darf man auch mit dem Wohnmobil gegen Gebühr stehen. Fast wären wir auch schwach geworden, aber ein Stück mehr könnten wir uns ja noch ansehen. 

Die Strecke führte auf der Straße 862 immer weiter bis wir einen Rastplatz mit Bänken kurz vor Senjahoppen entdeckten. Ideal für eine Pause zum Grillen und die Landschaft zu genießen. 

Als wir einen Pfad hinab zum Wasser entdeckten, entschlossen wir spontan hier stehen zu bleiben. Trotz das wir an der "Hauptstraße" standen, war hier absolut nichts los und es war nur ruhig. Die Ausrichtung nach Norden war toll um die Mitternachtssonne zu genießen. 

Die Wetterprognose für den folgenden Tag war trocken und sonnig. Ideal für eine ausgedehnte Wanderung, die wir uns schon von zu Hause ausgeschaut haben. 

Der ausführliche Bericht dann im nächsten Teil hier im Blog.

Infos

Fähre Senja

Orte: Botnhamn (Senja) - Brensholmen (Kvaloya)

Einsatzzeit: ca. Ende April - Anfang September

Häufigkeit: 6x täglich 

Dauer: 45 Minuten

Linkhttp://www.botnhamn.com/departuretimes.htm

Kosten: Camper ca-650-1000 NOK inkl. Fahrer , 80 NOK für weitere Erwachsene 

Landschaftsrouten Norwegen

18 Landschaftsrouten werden durch die Norwegische Straßenverwaltung ausgezeichnet und betrieben. Besonders erwähnenswert sind die architektonisch gestalteten Aussichtspunkte auf diesen Routen. 

Link: https://www.nasjonaleturistveger.no/de

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