Norwegen 2019 Teil 2 - in 3 Tagen ans Nordkap

Teil 2 unseres Berichtes - von Kiel nach Göteborg und dann direkt zum Nordkapp. 3 Tage haben wir gebraucht.

Unsere Planung und Gedanken im Vorfeld der Reise findet Ihr hier in diesem Artikel: Reiseberichtserie Norwegen 2019 In 3 Tagen bis zum Nordkap.

Tag 1 27.06.2019 Überfahrt nach Schweden

Der große Tag war endlich da, der Pössl schon am Vorabend startklar und wir hatten ein komfortables Polster, denn unsere Fähre die Stena Line Scandinavica fährt um 18.45 ab und wir müssen spätestens 30 Minuten vorher einchecken.  Für die Fahrt prognostizierte Google 4 Stunden - da aber mehrere große Baustellen auf der A7 vor uns warteten, starteten wir rechtzeitig.

Außerdem war es unsere erste große Tour mit dem Kastenwagen und dann natürlich gleich mit Fähre und so weit. Abgesehen davon war auch noch Kieler Woche und Kiel (vermutlich) voll. Also starteten wir sehr früh in Richtung Kiel. 

Die Fahrt nach Kiel war sensationell stau frei und so ordneten wir uns schon gegen 10.30 auf der Wohnmobilspur am Schwedenkai von Stena Line ein. Die Fähre lag am Kai bereit. Ansonsten wartete nur ein Fahrzeug vor uns.

Die Check-in-Schalter waren noch geschlossen und sollten erst gegen 14.00 Uhr öffnen. Aber mit einem Reisepass kann man am Automaten im Terminal auch so einchecken, was wir auch taten. Jetzt mussten wir nur noch auf das Boarding warten. Etwas essen, noch eine Runde Dösen, so nen Kastenwagen hat echt Vorteile. Zwischenzeitig füllte sich die Wohnmobilspur - bezeichnenderweise fast nur mit Kastenwagen. 

Um kurz nach 15 Uhr startete dann das Boarding fast pünktlich. Eine Mitarbeiterin der Stena Line lief die Reihe der Wohnmobile ab und prüfte das auch ja die Gasflaschen zugedreht wurden und versiegelte dann die Hecktüren unseres Pössl mit einem Aufkleber. 

Für uns kein Problem, da wir Gas nur zum Kochen und Heizung benötigen und unser Kompressor-Kühlschrank nur mit Strom betrieben wird.  Dann durften wir nach den wartenden PKW auf die Fähre fahren und unsere Kabine beziehen.

Als Kreuzfahrer waren wir natürlich auch neugierig auf die Stena Line. Immerhin bewerben Stena und Colorline Ihre Fähren als Minikreuzfahrt. Unsere Meerblick-Kabine konnte da nicht ganz mithalten. Sie war sehr zweckmäßig und man sieht die frequente Nutzung an.

Die Stena Line Scandinavica

Der Rundgang auf der Scandinavica war schnell erledigt. Ein Buffet-Restaurant, ein A-la-carte-Restaurant sowie mehrere Bars innen und außen. Ein Duty-Free Shop bietet auf See die "übliche" Auswahl wie Zigaretten, Bier und härteren Dingen an. Preislich für uns nicht interessant, abgesehen davon haben wir unsere Einfuhrgrenzen nach Norwegen schon erreicht, selbst wenn wir in Schweden noch 2 oder 3 Bier trinken würden. Bis zum Auslaufen war noch etwas Zeit, um die Stadt zu gehen konnten wir uns nicht so recht motivieren. Wir setzten uns ans Deck und genossen unseren "Sie haben Urlaub"-Sekt und schauten den Segelschiffen zu, die zur Kieler Woche in den Stadthafen fuhren.

Auf Empfehlung hin entschieden wir uns dann um 18.00 für das Buffet-Restaurant. Hier bekommt man für ca. 30 Euro (p.P.) ein super tolles und leckeres Buffet mit riesiger Auswahl und vielen skandinavischen Spezialitäten. Getränke wie Softdrinks, Wein und Bier sind auch inkludiert. (Preis/Leistung passt). 

Ansonsten gab es nicht all zu viel zu berichten. Nachdem Essen genossen wir noch lange das gute Wetter an Deck und natürlich den Sonnenuntergang, bevor wir früh die Kabine aufzusuchten um für den nächsten Morgen Fit zu sein und morgens das Einlaufen in Göteborg in Ruhe zu genießen.

Tag 2 28.06.2019 Göteborg - Umea 

Das Restaurant öffnete erst um 07.00 Uhr und alle Passagiere stürmten das Frühstücks-Buffet gleichzeitig. Es war ziemlich wuselig. Aber es ist halt auch eine Fähre und kein Kreuzfahrtschiff. Wir brauchten nicht lange zum frühstücken und konnten bei strahlenden Sonnenschein die Einfahrt nach Göteborg genießen. In Göteborg waren wir 2012 schon einmal, damals hatte es Hunde und Katzen geregnet. (Bericht:Göteborg auf eigene Faust mit Aida)

Kurz vor 09.00 Uhr kam die Aufforderung sich fertig zu machen und zu den Fahrzeugen zu gehen. Kaum hatten wir angelegt, ging das Ausfahren sehr zügig. Um 09.10 standen wir bereits im Hafengelände und mussten noch das Navi starten, so schnell ging es. Nun konnte unsere Fahrt gen Norden richtig beginnen.

Natürlich haben wir in Deutschland noch vergessen zu voll zu tanken und durften dies direkt außerhalb von Göteborg nachholen. Die Fahrt auf der E20 war trotz des Tempolimits angenehm und auf den schwedischen Straße gab es immer mal wieder eine Überholspur, so dass wir nicht immer hinter den LKW hingen. Umgekehrt hielten wir uns strikt an das Tempolimit, was manchen osteuropäischen LKW-Fahrer ziemlich nervte. Einmal wurden wir sogar überholt. Uns egal, die Strafen für Geschwindigkeitsvergehen sind in Skandinavien ziemlich drastisch. 

Wir folgen der E20 bis das Navigationssystem in Vesterås die erste Verkehrsbehinderung meldete. Ein Unfall mit Vollsperrung sorgte für eine Umleitung und wir durften die schwedischen Pampa kennen lernen. Der Weg führte über die E16 bis Gävle bevor wir die E4 erreichten, welche uns dann immer an der Ostsee entlang in den hohen Norden führt.

Bis Rundvik funktionierte es auch wunderbar und wir können ordentlich Strecke machen, leider folgt die nächste Vollsperrung und wir müssen die E4 wieder verlassen. Weitere 10 Kilometer quer durch die Pampa, was leider richtig Zeit kostet. Viel zu sehen gab es nicht, Wald und Straße, Straße und Wald und ab und an mal das Meer. 

Aber bis Umea schaffen wir es noch, bevor wir entscheiden dass wir einen Stopp einlegen - immerhin sind wir fast 13 Stunden nun durchgefahren. Frei stehen neben der Autobahn wollten wir nicht - so das der First Camp Umea unsere Anlaufstelle war. Der First Camp ist ein riesiger 5 Sterne-Platz. Wir wussten gar nicht das Schweden und Norweger so viel campen. Jedenfalls war der Platz gut gefüllt und selbst bei unserer Ankunft um 22.00 Uhr war noch einiges los. Kein Wunder, es war ja noch sehr hell und wir auch noch nicht so richtig müde - bei einem Bier-Mischgetränk machten wir die Planung für den nächsten Tag. 

Von Umea bis nach Lulea waren es noch gut 300 Kilometer. In Lulea sollte man sich spätestens entscheiden Lofoten oder Nordkapp. Die norwegische Wetter App yr.no sagt Wetter im Norden zumindest ohne Regen. Lofoten sehr durchwachsen.  Und das Nordkapp ist ja nur noch 1000km entfernt, irgendwie haben wir ja eine "Jetzt-erst-recht"-Stimmung, nachdem wir unseren Urlaub verkürzen mussten.

Wir entscheiden uns nicht über Rovaniemi zu fahren sondern direkt durch Lappland über Alta abzukürzen und es mit dem Nordkapp zu versuchen. In Alta könnten wir immer noch nach Tromsø umlenken. 

Tag 3  29.06.2019 auf zum Nordkapp

Den Morgen fiel  unser Frühstück sehr kurz aus und nach einem Kaffee starten wir direkt los. Hunderte Kilometer immer gerade aus. Wald, Wald und noch mehr Wald. Ab und an gab es auch mal eine Kreuzung und Wald zu sehen. 

Kreditkarte eingezogen 

Irgendwo bei Lulea müssen wir tanken und bekommen eine Zwangspause.

Die Kreditkarte reingesteckt, Automat zeigt einen Fehler und nix geht mehr. Dem aufgeregten Gespräch der Schwedin an der Zapfsäule hinter uns deute ich ebenso. Wie sich rausstellt sind alle Kreditkarten verschluckt und niemand kann Tanken. Die Kassiererin kommt raus und prüft alle Automaten aber kann auch nichts machen. Sie erklärt dass Sie mit der Hotline sprehcen wird, und wir noch etwas warten. Nach 10 Minuten starten die Zapfsäulen neu und unsere Kreditkarte kommt wieder raus. Jetzt können wir auch wieder tanken.

Das nördliche Ende der Ostsee

Wir fahren weiter und erreichen Törehamn. Hier ist das nördliche Ende der Ostsee. (Das südliche Ende ist übrigens bei Stettin).

Wir machen einen kurzen Stopp. Aber irgendwie unspektakulär. 1450km Luftlinie südlich von uns liegt nun Kiel am anderen Ende. Wir fahren weiter und wechseln auf die E10 die weiter gerade nach Norden führt. Die Autodichte hat hier schon deutlich abgenommen. Ab und an kommt uns mal ein PKW oder ein anderes Wohnmobil entgegen. 

Nach 70 weiteren Kilometern ein kleines Highlight. Wir überqueren den Polarkreis - mal wieder - ein Parkplatz und ein einfaches Schild weisen auf den Umstand hin. Wir sind auch die einzigen Touristen hier. 

Und das gerade mal am zweiten Tag in Schweden und dritten Tag unserer Reise. Natürlich mussten wir auch die Fotos am Polarzirkel in allen Formen machen, bevor es weiterging.

Die Fahrt durch Lappland fanden wir etwas abwechslungsreicher. Neben Wald gab es auch viele Seen und Flüsse - Natur pur. So stellt man sich die Natur hier vor. Wir fuhren auch nicht mehr auf einer E-Straße sondern immer weiter nördlich.

Bei einem Ort mit dem wunderbaren Namen Kaunisjoensuu erreichten wir die finnische Grenze. 

 

Wir konnten auf der E6 nun etwas schnelleren Tempos wieder fahren und kamen so weiter gen Norden. 

In Enontekiön hatten wir eigentlich gehofft an der Tankstelle noch was warmes Essbares zu finden aber alle Bürgersteigen waren hoch geklappt und niemand weit und breit zu sehen. Ein Schild zeigte auf einen Shop in 7 km Entfernung auf unserer Route hin, na also - schnell getankt und nix wie los. Überhaupt Tanken ist in Skandinavien recht unkompliziert, Kreditkarte rein, Pin eingetippt, evtl. die Tanksäule gewählt und los. Viele Säulen erkennen anhand der Kreditkarte bereits die Sprache oder man kann diese über eine Taste auf englisch oder deutsch umstellen.

Wir erreichen den ausgeschilderten Laden. Eigentlich ist es sogar ein Camping, eine Tankstelle, ein Restaurant und ein Geschäft. Vermutlich das einzige weit und breit und liegt direkt Palojärvi See ( https://harriniva.fi/holiday-destination/galdotieva/restaurant-shop-galdotieva/ ). Ein Rentier-Burger und Kaffee später waren wir wieder gestärkt und konnten gut motiviert wieder unseren Weg gen Norden fortsetzen. Alta war schon mal in Sichtweite (knapp 200 Kilometer) und bis zum Nordkapp waren es auch "nur" noch 420 Kilometer.

Natürlich waren wir noch nicht müde und zu sehr pushten uns die vielen Eindrücke und das gute Wetter bis jetzt. Strahlend blauer Himmel und die tolle Landschaft ließen uns gar keine Zeit zum Müden werden.

Auf halber Strecke bevor wir Alta erreichten stoppten wir am einzigen Wasserfall des Flusses Kautokeino/Alta Fluß.

Der Pikefossen ist 8 Meter hoch und ziemlich breit. Eher eine Stromschnelle als richtiger Wasserfall. Vom Picknikplatz ist die Aussicht auf den Wasserfall in ein Paar Gehminuten zu erreichen. Genau das richtige um die Füße zu vertreten und frische Luft zu schnappen.

Vor Alta notierten wir uns, dass wir beim nächsten Mal unbedingt uns die Schlucht hier näher anschauen müssen. Auch wenn die Sonne nicht untergeht, am Abend steht diese sehr niedrig und kann natürlich hinter Bergen auch viel Schatten geben. Kurz gesagt auf einen Stopp hatten wir keine Lust, und schlafen hier auch noch nicht so wirklich. Der Regen wurde etwas stärker und die Temperaturen sanken langsam - aus 15 Grad wurden 5 Grad, aber es war noch hell genug und die Strassen war leer. Ein LKW war noch auf der E6 unterwegs, aber der ließ uns vorbei und so waren wir nur noch allein unterwegs.

Als wir dann in Olderfjord angekommen sind und auf die E69 bogen, dachten wir nun kann es ja wirklich nicht mehr weit sein. Gut das wir die Strecke nicht kannten - wir wären sonst wohl eher an den Straßenrand gefahren und hätten bis zum nächsten Morgen gewartet - allerdings so hatten wir freie Fahrt und konnten einfach mit Tempomat durchziehen. Nur auf Rentiere am Straßenrand mussten wir doch aufpassen. Diese sind wirklich gut getarnt und manchmal sehr schlecht zu sehen. 

Aber irgendwann kam der Nordkaptunnel in Sichtweite - für ein Foto waren wir zu Müde (und außerdem nieselte es) - aber die knapp 7 Kilometer lange Durchfahrt war schon sehr beeindruckend. 212 Meter unterhalb des Meeres führt die Strasse auf die vorgelagerte Insel Magerøya. Dabei muss man übrigens bis 10% Gefälle im Tunnel überwinden. Wir sind schon froh, die 160PS Version des Citroen-Motors gewählt zu haben. 

Tunnel in Norwegen werden übrigens durch Maut finanziert. Sobald die Baukosten durch die Herstellung finanziert sind, muss keine Maut mehr gezahlt werden. So auch beim Nordkap-Tunnel, für den von 1999 bis 2012 Maut gezahlt werden musste und nun kostenfrei ist. Fotos gibt es im nächsten Teil 3, wo wir dann den Weg entspannt zurück gefahren sind. 

Bei Honnigsvag war das Wetter deutlich schlechter. Es regnete und die Temperatur betrug immer noch 5 Grad, immerhin nur noch 30 Kilometer.  

Nur die hatten es in sich - es wurde richtig stürmisch und kälter je höher wir kamen. Die letzten 8 Kilometer fuhren wir im Schneeregen und als wir oben am Plateau ankamen, schneite es gänzlich. In Nord-Norwegen muss man wirklich auf alles gefasst sein. Gut das unser Citroen Jumper mit Allwetter-Reifen ausgeliefert wurde.

Selbst die letzte Steigung konnten wir trotz Schnee so sehr gut fahren. Das Kassenhäuschen war nicht mehr besetzt. Gut es war ja auch bereits 2 Uhr nachts. Wir fuhren direkt durch auf den Wohnmobilstellplatz. 

Gar nicht so einfach, große Steine und Schlaglöcher noch und noch und der Platz war sehr gut gefüllt. Auf dem ersten möglichen freien Stellplatz konnte wir nicht bleiben - der Wind zog so heftig am Hang hinauf, dass das Wohnmobil permanent wackelte. Kein Wunder das hier niemand stand. Wir parkten um und stellten wir uns in den Windschatten eines anderen größeren Wohnmobiles. Viel Auswahl hatten wir eh nicht mehr. Schnell im Schnee noch die Gasflasche aufgedreht, ohne Heizung war es wirklich zu kalt. Bei dem Wind war ich jetzt froh, dass ich die Hecktür-Arretierungen eingebaut habe (Tür-Feststeller im Citroen Jumper nachrüsten) .

Ja so geht unser Sommerurlaub doch gut an, Schnee im Juni. Wir beschlossen, noch ein Bier zu trinken und versuchten dann etwas Schlaf zu fassen. Die ganze Situation war irgendwie surreal, der Wind pfiff, es war trotz der starken Wolken noch hell und es hatte draußen winterliche Temperaturen. Willkommen im hohen Norden. 

Wie das Nordkapp dann ohne Schnee ist und die (nördlichste Stadt der Welt) erkunden wir denn im Teil 3. Den ersten Teil mit unserer groben Planung findet Ihr hier:Reiseberichtserie Norwegen 2019 In 3 Tagen bis zum Nordkap

Solange gibt es noch die Bildergalerie mit mehr Fotos vom Tag 2 und 3

Schären vor Göteborg
Schären vor Göteborg
Schären vor Göteborg
Schären vor Göteborg
Einfahrt nach Göteborg
Einfahrt nach Göteborg
Einfahrt nach Göteborg
Einfahrt nach Göteborg
Kopf einziehen
Kopf einziehen
Viel Platz ist nicht
Viel Platz ist nicht
Endlose Autobahnen
Endlose Autobahnen
Endlose Autobahnen
Endlose Autobahnen
Wasser und Wald
Wasser und Wald
Das Ende der Ostsee
Das Ende der Ostsee
Auf dem Polarcircle
Auf dem Polarcircle
GPS
GPS
Endlose Straßen
Endlose Straßen
Ankunft in Finnland
Ankunft in Finnland
Typisch Lappland
Typisch Lappland
Kein Ende
Kein Ende
Lappland
Lappland
Pikefossen
Pikefossen
Pikefossen
Pikefossen
Achtung Rentiere
Achtung Rentiere

Reisebericht, Camping

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