Nord-Europa AIDA stella 2014

Unsere Reise vom 24.05. - 7.06.2015 auf der AIDA stella durch West- und Nordeuropa. In Hamburg gestartet geht es zunächst über Amsterdam, Brügge und Le Havra, nach England und Schottland bis hoch nach Norwegen. Nachfolgend der Bericht mit weiterführenden Links.

Hamburg

AIDA in Hamburg

Endlich wieder von Hamburg starten. Das letzte Mal sind wir 2007 mit der AIDA vita in den hohen Norden nach Island und Norwegen gestartet. Dieses Mal geht es kurzfristig nach Westeuropa und ins südliche Norwegen, nachdem die AIDA prima ja nicht rechtzeitig fertig wurde und wir uns daher eine neue Reise aussuchen durften. 

Ok also nach Hamburg drewweling with Deutschen Bahn - die Anreise lief ohne besondere Vorkommnisse, ebenso das Einchecken. Leider war unsere Kabine noch nicht fertig so dass ich von meiner Foto-Ausrüstung nicht ablegen konnte. Daher sind wir noch einmal auf das nette Bürogebäude neben dem Cruise Terminal und haben den Tag langsam angehen lassen, bevor es hieß "Leinen los". Gemeinsam mit der AIDA sol fuhren wir dann die Elbe abwärts in die offene See.

Schönwetter-Bilder aus Hamburg

Amsterdam

Grachtenfahrt in AmsterdamUrlaub und dennoch war der Morgen schon verplant. AIDA Fans Forentreffen auf Deck 3 in der Pier3-Bar. Eine gute Location, wo man mal ungestört ist - im Gegensatz zur Anytime. Ganz besonders toll war, dass wir von 50 angemeldeten Foren-Usern auf 44 erschienenen Gäste kamen. Danke an alle Teilnehmer vom wasserurlaub.info Forum.

Beim Treffen wurden die ersten Pläne geschmiedet und Verabredungen getroffen. Denn einige machten gemeinsam die Grachtentour in Amsterdam, wo wir gegen Mittag einliefen. Mit anderen machten wir eine Tour in Invergordon und mit fast allen die Tour nach Brügge. Eine coole Truppe!

In Amsterdam selbst kamen wir pünktlich am Nachmittag an, nachdem wir langsam den Kanal von der Schleuse in Ijmuiden raufgefahren sind. Das Schiff lag wirklich recht nahe zur Innenstadt, den Bahnhof kann man vom Deck beim Einlaufen sehen. Vom Cruisecenter bis zum Hauptbahnhof sind es ungefähr 800 Meter. Gemeinsam mit den anderen Wasserurlaubern ging es dann los in die Stadt, Erfahrungen ausgetauscht und das spätere Programm schon geplant, lockt doch das berühmt-berüchtigte Rotlichtviertel in nächster Nähe. Wenn man schon hier über Nacht liegt. 

Die Grachtenfahrt war nett, nicht so sonderlich fotogen - die Sonne war nicht wirklich vorhanden, für Nachtaufnahmen war es zu hell. Daher ließen wir es und genossen die Fahrt. Für das Anschließende Getümmel in den "Wallen", so der NAme der Sündigen Meile (wie die Reeperbahn auf St. Pauli) war es ohne Fotoapperat eh besser. Neben den Menschenmassen, wo teilweise kein Durchkommen mehr war, gab es auch den Teil mit leicht bekleideten Damen, die sich in Schaufenster rekelten und gar nicht gern fotografiert werden mochten. Daher respektierten wir dies und schlenderten bis spät abends durch Amsterdam.

Am nächsten Morgen war dann Amsterdamm Sightseeing angesagt. Städte werden am besten zu Fuß erkundet. Eine genaue Stadt-Beschreibung mit Stadtplan und Sehenswürdigkeiten hab ich die Info Amsterdam (Niederlande) ausgelagert. Nur soviel man kann sehr viel erlaufen und sehr viel sehen. Wer mag kann aber auch mit dem Grachtentaxi analog eines Hopon-Hop-off Busses fahren. Irgendwann qualmten unsere Füße.

Reisebilder Amsterdam

Weitere Infos im Beitrag Amsterdam (Niederlande)

 

Brügge

Auf den meisten AIDA Reisen hatten wir bisher immer recht viel Glück mit dem Wetter. Für Brügge sah die Vorhersage nicht so toll aus, aber es gilt ja immer das beste draus machen. Gemeinsam mit gefühlt 200 anderen AIDA-Mitreisenden folgten wir den Tipps im Wasserurlaub-Info Forum um nach Brügge zu gelangen, was eigentlich gar nicht so schwierig ist. Sehr schön ist die Fahrt mit der kleinen Strassenbahn vom Hafen bis zum Bahnhof. Wer nicht großartig suchen möchte, ich hab alle Möglichkeiten von Zeebrügge nach Brügge zu kommen im Artikel "von Zeebrügge nach Brügge (Belgien)" zusammengefasst. Jedenfalls ist es gar nicht so schwer, wenn man sich mal traut und erlebt auch mal etwas mehr jenseits vom Bus und Reiseleitung - sondern schon etwas mehr "Land&Leute". 

BrueggeJedenfalls in Brügge angekommen, nutzen wir dann noch den örtlichen Bus bis in die Innenstadt und erkundeten die Stadt gemeinsam mit Simone&Dominik, die wir über Wasserurlaub.info kennengelernt haben und die Ausflüge echt Spass gemacht haben und auch heute noch Kontakt haben. Beginnend auf dem großen Marktplatz gingen wir zunächst durch die Gassen mit den vielen mittelalterlichen Häusern zum Stadttheater und Rathaus. Es gab viele Geschäfte die die berühmte belgische Schokolade und andere Süssigkeiten an den Mann brachten - Hüftgold pur. 

Hinter dem Stadthaus war ein Startpunkt für die Grachten-Fahrten. Da es noch trocken war nutzen wir die Gelegenheit. Leider fing es dann mittendrin an zu regnen, was dann auch nicht mehr aufhörte - nach dem Genuss eines Bieres in einer der belgischen Kneipen auf dem Marktplatz und noch etwas Geocaching für Dominik fuhren wir wieder zurück zum Schiff. 

Weitere Infos

Brügge (Belgien)

von Zeebrügge nach Brügge (Belgien)

Le Havre 

Simone und Dominik suchten über das Wasserurlaub.info Forum Mitstreiter für eine Fahrt nach Omaha Beach. Wir hatten auch darüber nachgedacht, aber weil Colleville Sur Mer doch über 150km weit weg ist, es erstmal verworfen. Als Simone dann im Forum dann schrieb, sagten wir spontan zu. Über den ADAC hatten Simone & Dominik bereits einen PKW bei Sixt gemietet. Die Vermietstation liegt nicht direkt am Terminal sondern ca. 15 Minuten Fußweg entfernt. Der Fußweg aus dem Hafengelände zur Innenstadt ist ausgeschildert. 

Die Übergabe des Fahrzeugs bei Sixt ging schnell. Das Fahrzeug (Peugeot 208) war nagelneu und hatte nur ein Paar Kilometer auf dem Tacho. Nach der Montage ging es dann los Richtung Normandie. Die Ziele hatten wir bereits von Deutschland aus abgesprochen und ins GPS eingetragen. 

Von Le Havre wollten wir zunächst zu den entferntesten Punkten in Colleville, Longues und dann eventuell in Caen noch die Radarstation anschauen. Danach dann zurück Richtung Schiff und einen Abstecher nach Trouville und Honfleur. 

Erstes Highlight war schon die Überfahrt der riesigen Brücke "Pont de Normandie" - Sie ist mit 856m Spannweite die größte in Europa. Eine Überfahrt kostet je nach Fahrzeuggröße 5-7 EUR und die Bezahlung in Bargeld&Kreditkarte möglich. Gleiches gilt auch für die Maustationen, wo eine Zahlung in Euro-Scheinen teilweise nicht funktioniert. Am besten Ihr nehmt Bargeld.

Omaha Beach & Soldatenfriedhof Colleville-Sur-Mer

Colleville sur Mere Soldatenfriedhof - Omaha BeachIrgendwo an einer Mautstation haben wir die falsche Abfahrt genommen und sind dann nur noch auf Landstrassen gefahren - aber trotzdem in Colleville-sur-Mer angekommen. Der Soldatenfriedhof ist im Ort ausgeschildet und liegt 1km von Colleville entfernt. Direkt oberhalb des Omaha-Beach.

Der Friedhof hat eine Fläche von 49 Hektar und 9.387 Gräber. Während unseres Aufenthalts wurden das Gelände für die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des "D-Day" vorbereitet. Einige Bereiche waren eingezäunt und Tribünen für die Feier wurden hingestellt. Für uns als Deutsche ein ziemlich beklemmendes Gefühl zumal auch viele Veteranen auf dem Friedhof noch unterwegs waren. 

Am Friedhof existiert ein Informationszentrum. Sowohl der Friedhof als auch das Zentrum können kostenlos besucht werden. Ein Weg vom Parkplatz führt runter an die Reste der ehemaligen Bunkeranlagen (Bezeichnung Widerstandsnest 62) und an den Strand.  

Von Colleville fuhren wir dann an der Küstenstrasse bis Longues-Sur-Mer zurück (ca. 30 Minuten). 

Die Küstenbatterie ist die einzige noch erhaltene am Atlantikwall. 4 150mm Kanonen sind der Hauptteil der Anlage. Sie stehen etwa 450m von der Küste entfernt. Ein Weg führt an die Küste. Hier ist der Feuerleitbunker noch begehbar. Als Navigationsziel Longues-sur-Mer eintragen. Leider war unsere Zeit schon ziemlich fortgeschritten - so dass die geplante Radar-Anlage ausfallen musste und wir direkt nach Honfleur weiterfahren wollten. Allerdings schafften wir selbst das nicht. 

Auf der Autobahn in Caen ging es nur noch Meterweise vorran, ein riesiger Stau hinderte uns vorran zu kommen. Eine Stunde kamen wir überhaupt nicht vorwärts und teilweise immer nur wenige Meter. Die Zeit verran und Honfleur musste wohl auch ausfallen. Alle Mann an Bord war 19.30 und wir standen um 17.30 noch 80KM entfernt im Stau und das Navigationssystem gab auch wenig Hoffnung. Irgendwann verließen wir dann die Autobahn um uns über die Landstrassen weiter richtung Le Havre zu schlagen. Die Stimmung war da schon irgendwie leicht gedämpft. Trotzdem haben wir es gerad so geschaft um Punkt 19.30 die Gangway zu erreichen. 

Grund war im übrigen ein Verkehrsunfall auf der Autobahn. Alle AIDA-Ausflugsbusse kamen zu spät - das erfährt man ja erst später. Wie auch immer, wir waren ganz froh über die Planung und unser Ankommen. Der Ausflug hat sich trotzdem sehr gelohnt - nicht zu letzt wegen unseren tollen Begleitern Simone & Dominik. 

Reisebilder Le Havre

Le Havre (Frankreich)

 

Southampton

Das nächste Mietwagen-Abenteuer. In Deutschland buchten wir im Internet über Europcar einen Wagen vor. Die Station war am nächsten zu dem Liegeplatz und nur wenige Gehminuten entfernt. Dafür war die Station nicht sonderlich fix und freundlich. Nach geschlagenen 40 Minuten Wartezeit hatten wir dann aber unser Auto und konnten starten. Erstes Ziel die Domstadt Salisbury. Absoluter Profi-Tip: wer nicht absolut gut umdenken kann, sollte sich für ein Auto mit Automatik-Schaltung entscheiden. Mit der Linken Hand schalten war doch etwas ungewohnt und man ist eh schon beschäftigt im Stadtverkehr zu fahren.

Salisbury

Leider hatten wir ne Gangschaltung und so quälten wir uns gen Salisbury. Nettes Städtchen und auch der Dom ist ganz nett anzusehen. Eintritt ist frei - eine freiwillige Spende wird erbeten. Neben dem Dom gabs jetzt nicht soviel sehenswertes also fuhren wir weiter zur alten Burganlage "Old Sarum" oberhalb von Salisbury. Hier sind nur noch einige Grundmauern zu sehen, das wars auch schon. Wenn man unbedingt möchte - den Eintrittspreis kann man sich auch sparen und die Fotos hier anschauen :-) Nutzt die Zeit lieber für 

Stonehenge

StonehengeSchon beim Vorbeifahren auf der Autobahn sind die Markanten Steine zu erkennen. Leider kann man nicht direkt hier halten sondern muss zum neugebauten Besucherzentrum 2km entfernt von der Kultstätte. Dort zahlt man 15 EUR Eintritt pro Person und wird dann mit dem Bus zu den Steinen gebracht. Im Preis enthalten ist ein Audioguide, der in deutscher Sprache viel zu den Forschungen über Stonehenge erklärt. Vor Ort ist der Andrang riesig. Leider- oder Gott sei Dank - darf man nicht ganz nah dran. Ein abgesteckter Weg führt einmal um die Anlage. 

 

 

Winchester. 

Damit wir die gleiche Strecke nicht zurückfahren wollten - und weil wir noch genügend Zeit hatten - entschieden wir uns noch in die mittelalterliche Stadt Winchester einen Abstecher zu machen. Winchester hat einen schönen mittelalterlichen Kern und die Kathedrale war recht beeindruckend - dann hieß es allerdings auch zurück zur AIDA. Einmal just-in-time an Bord reicht für die Reise. 

Invergordon

Mietwagen sind in Invergordon nicht so vielfältig angeboten. Andere Wasserurlauber hatten aber gute Erfahrungen mit Duncan McLeans "Invergordon Taxi-Tour-Experience" - individuelle Touren im Kleinbus. Im Forum hatten wir 6 weitere Mitstreiter gesucht um mit den Kleinbus den Norden zu erkunden. Geplant waren die Punkte im Norden, Dunrobin Castle, Falls of Shin, Durnoch, Glen Morangie und halt etwas Landschaft. 

Die Planung wurde dann zwar etwas über den Haufen geworfen, denn während des Wartens vor dem Hafengelände kristallisierte sich heraus, dass die Hälfte unser Mitstreiter nun doch unbedingt noch ans Loch Ness wollte - ein riesiger Umweg. Pünktlich um 09.00 Uhr traf unser Fahrer George im schottischen Outfit ein und wir diskutierten die Änderung. Ursprünglich hatten wir 5 Stunden geplant - George suchte eine neue Lösung und bot uns an, alles in 7-8 Stunden zu fahren, wenn es auch etwas knapp würde. 

Also starteten wir Richtung Süden nach Inverness mit einer kurzen Tour durch Invergorden, wo es die eine oder andere Wandbemalung zu sehen gab. Weiter fuhr uns George zum Colloden Hotel hinter Inverness, wo die Queen mehrfach nächtigte und vorbei am Culloden Battlefield, wo die die letzte Schlacht zwischen England und Schottland tobte. Bevor wir zum Loch Ness fuhren, wurde uns noch die Steingräber Clava Cairn gezeigt.

Weiter ging es zum Loch Ness mit den üblichen Fotostopps und den schottischen Legenden über Nessi. Natürlich hatte George auch "something" gesehen. Wir hatten leider gerad kein Glück.

Dunhill-CastleZurück über die Heide und Highlands zur Stadt Beauly wo es eine zerfallene Kirche zu sehen gab, weiter in den Norden. Durch die Landschaft ging es bis zu zwei Aussichtspunkten - einer wurde Millionaires View genannt - beim zweiten ist mir der Name entfallen. Hier hat man eine schöne Sicht bis hinunter zur Küste. Von hier ging es weiter bis Dunhill-Castle.

George hatte sich vorab erkundigt, wann in Dunhill-Castle die Falkenvorführung ist. Pünktlich auf die Minute standen wir vor dem alten Schloss mit der prächtigen Gartenanlage. Nachdem Rundgang hieß es dann den Heimweg antreten, wo wir noch einen Stop in Durnoch machten. Hier hatte Madonna geheiratet.

Danach ging es zum Schiff zurück. Während des Ablegens verabschiedete sich Invergordon mit einem Ständchen von einer Drums&Pipes Band - etwas was in Erinnerung bleibt. 

Insgesamt einen lohnenswerter Ausflug. Der Bus kostete pro Stunde 45 Pfund ca. 8 Stunden waren wir unterwegs. 

 

Eine Menge Bilder von dem Tag sind in der Bildergalerie Reisebilder Southampton Südengland (UK) zu sehen.

Informationen für den Ausflug auf eigene Faust in der Hafeninfo Invergordon (Schottland).

 

Bergen

Als wir 2007 zum ersten Mal in Bergen einliefen, hätten wir eigentlich nicht gedacht, jemals wieder hierher zu kommen; mittlerweile war es jetzt schon das dritte Mal das wir in fantastische Einfahrt morgens durch die Schären genießen konnten. Und dieses mal wieder bei traumhaftem Wetter. 

Fjord BergenFrüh morgens um 06.00 Uhr quälte ich mich aus den Federn und genoss die angenehme Ruhe am Bug. Leider kann man hier nicht so schön fotografieren, weil die Stella sehr hohe Glasscheiben besitzt. Mein Lieblingsstandort war dieses mal auf dem Rundweg auf Deck 6 und hinten am Schornstein. 

Während der letzten Meter und dem Anlegen genossen wir noch schnell ein Frühstück. Die Wettervorhersage war traumhaft und alles sprach für die Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Ulriken. Auf dem Floyen waren wir bereits zweimal und der Ulriken Besuch macht nur bei schönstem Wetter Sinn. Vom Hafen sind wir kurz um das Hafenbecken bis zur Touristen-Information. Hier kauften wir uns ein Kombi-Ticket für den Touribus zur Seilbahnstation und für die Seilbahn selbst, an der bereits eine größere Schlange von Gästen wartete. Ein anderer Kreuzfahrer bot hier eine Tour hoch an. 

Das Warten hat sich aber gelohnt - schaut euch die Bilder vom Ulriken an. Wir sind dann mit der Bahn runtergefahren und dann noch etwas durch Bergen geschlendert. 

Bildergalerie: Sonnenschein in der regenreichsten Stadt Bergen

Bergen (Norwegen)

 

Eidfjord

AIDA im EidfjordIm Eidfjord hielt sich unsere Unternehmungslust in Grenzen. Wir konnten uns nicht so richtig entscheiden, was wir machen wollten. Bahnfahrt, Rafting, Kayak - wir entschieden uns für nichts und dabei blieb es. Angekommen liefen wir eine der ausgeschilderten Touren durch den Ort ( Blaue Route ). 

Weitere Infos

Reisebilder Eidfjord

 

Stavanger 

PreikestolenVon Stavanger kann man wunderbar zum Lysefjord und zum Preikestolen. Da wir nicht wirklich abschätzen konnten, wie das Wetter wird, haben wir keinen Ausflug vorgebucht. Einige Mitreisende wollten, auf eigene Faust zum Preikestolen laufen, dazu muss man mit der Fähre Übersetzen und dann mit dem Bus bis zum Fuß des Wandersweges fahren. Insgesamt ist die Zeit recht knapp dafür. Da die Wetterprognose im Eidfjord bereits Regen für Stavanger vorhersagte, entschlossen wir uns, nicht hoch zu laufen. Im Nachhinein für uns die richtige Entscheidung. Es regnete oben, für mich als Fotograf wäre es eher enttäuschend gewesen. 

So gingen wir von Bord und wollten uns Simone und Dominik anschließen, die eine Tour in den Fjord mit dem Ausflugsboot gebucht hatten. Leider war das Schiff schon ausgebucht. Mit etwas Glück konnten wir bei einem anderen Anbieter Karten für die Tour bekommen. Also Tipp: bucht vorher im Internet!

Die Tour selbst war ganz nett. Man fährt ca. 1h durch die Schärenwelt bis in den Lysefjord hinein. An verschiedenen Punkten wird Stopp gemacht. Unter anderem an einem Schmugglerversteck wo es einige Ziegen gibt, die gefüttert werden oder auch am Fuß des Preikestolen. Einer 600m hohen Felsplattform. Mit einem Fernglas kann man die Leute erkennen, die oben über den Rand schauen. 

Weitere Informationen 

Reisebilder Stavanger

Stavanger (Norwegen)

 

Tags: Reisebericht

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