Marina Bay Sands in Singapur

Reisebericht AIDA bella von Thailand nach Indien

Für April 2016 war ursprünglich geplant mit der AIDACara zu den Azoren zu fahren, aber aus beruflichen Gründen klappte es dann leider nicht und so wurde aus Azoren Südostasien. Genauer gesagt mit der AIDA bella von Bangkok Thailand nach Cochin Inden - ein Teil der Überführungsfahrt in die Adria.

 Disclaimer: Alle Destinationen haben wir im März 2016 bereist und mit den genannten Anbietern zu dem damaligen Zeitpunkt gute Erfahrungen gemacht und würden dies auch wiederholen. Das ist natürlich keine Garantie das es euch auch gefällt oder das alles bei Euch so klappt.

 Stationen

Anreise

Nach den suboptimalen Erfahrungen mit dem AIDA Anreise-Paket nach Dubai haben wir uns diesmal entschieden die Anreise wieder selbst zu organisieren. Nicht nur das eine selbst organisierte Anreise günstiger ist, man kann auch Datum & Uhrzeit, Fluglinie und die Sitzplatzreservierung besser beeinflussen. Dafür muss man sich selbst um alles kümmern und zusehen rechtzeitig am Schiff zu sein.

Dadurch dass man allerdings eine Menge spart, kann man sich sogar noch ein Paar Tage in Bangkok inkl. Ausflüge & Transfer vor Ort leisten.

Kostenvergleich (für 2 Personen) :

  AIDA Eigene Anreise Bemerkung
Flug 2.400 € 1.300€  
Transfer inkludiert.

Flughafen -> Bangkok 30€

Bangkok -> Hafen 75€ für 4 Leute

Cochin 40€

 
Hotel in Bangkok  nicht inkludiert

300,00€

Hotel kann über Aida separat gebucht werden; Alternativ übernachtung auf dem Schiff
Summe 2.400 € 1.445 €  

Die offizielle Reise mit AIDA sollte am Montag, den 07.03.2016 beginnen. Da wir ja individuell waren, starteten wir flogen wir bereits am Freitag um 14.30 Uhr nach Dubai und kamen dort um 23.45 Ortszeit an. Weiter nach Bangkok ging es dann um 03 Uhr (Dubai) und landeten um 12 Mittags in Bangkok (Asiatische Ortszeit.) 

 Bangkok

Tag 1

BangkokEin Mitarbeiter von Oriental Escape wartete pünktlich am Flughafen auf uns und war auch noch sehr geduldig, als wir noch eine Handy-Sim am Schalter kaufen wollten. Danach geleitete er uns zum bereitstehenden Wagen und wir wurden in die City gebracht. Die Fahrtzeit bis zum Hotel (Hilton Millennium am Fluss Chao Phraya) betrug ungefähr eine Stunde.

Das Hotelzimmer war bereits bezugsfertig und als besondere Überraschung hatten wir ein Zimmer im 34. Stockwerk bekommen. Klasse Aussicht auf Bangkok - so Begann der Urlaub schon richtig gut. Nach einer wohltuenden Dusche und Kleidungswechsel erkundeten wir noch etwas die Umgebung. So orientierten wir uns erstmal zum Startpunkt für unsere Ausflüge mit Green Mango am nächsten Morgen.

Der Treffpunkt war am Sathorn-Pier zum dem ein Shuttle-Boot direkt vom hoteleigenen Anleger fährt. Bei unserem Hotel Hilton Millenium startete das Boot alle 20-30 Minuten. 

Der Sathorn-Pier ist ein zentraler Punkt in Bangkok an dem man auch zum Skytrain (Station Saphan Taksin) wechseln kann. Auch ist es zu Fuß nicht weit von hier bis zum State-Tower, der das aus dem Film Hangover2 bekannte Lebua-Hotel mit der Sirocco-Skybar beherbergt. Ebenso in der Nähe ist ein Shopping-Center (Robinson) mit Supermarkt & Foot-Court, falls man weder im Hotel, Restaurant oder Garküche essen möchte. Auch ein McDonalds gibts hier. 

Tag 2

Sathorn Pier

Der Sathorn/Taksin Pier war der Treffpunkt für unseren ersten gebuchten Ausflug mit Green-Mango. 

Die Tour hieß "Bangkok für Neugierige" und wir wollten in einer kleinen Gruppe Bangkok mit den einheimischen Verkehrsmitteln erkunden, dazu gehörten Fähr-Boote, Tuk-Tuks und öffentliche Busse. Vom Sathorn Pier fuhren wir zunächst mit dem Express Boat auf dem Fluss Chao Phraya bis zum "Flower Market". Im benachbarten Food-Court gab es dann zunächst thailändisches Frühstück. Unsere einheimische Führerin Phanee bestellte eine Auswahl verschiedensten Essen, von Nudeln bis Hähnchen-Spieße mit Erdnuss-Sauce gab es eine Vielzahl an Gerichten.  (ich konnte mir nicht alles merken, aber es war lecker.)

Danach erkundeten wir in Eigenregie  den Flower-Market, über Gestecke, Blumenspende zum Opfern und fertige Hochzeits-Dekorationen.

Liegender Buddha

Ein kurzen Fußmarsch entfernt liegt der buddhistische Tempel Wat Pho mit einer großen liegenden Buddha-Statue.  Die Statue ist 15 Meter hoch und 46 Meter lang. Weiterhin gibt es hier noch einen Tempel in dem König Rama I. beigesetzt wurde. Abenteuerlicher ging es jetzt weiter mit dem öffentlichen Bus zum Königspalast. Hier herrscht strikte Kleiderordnung - ein Mitstreiter hatte nur eine Kurze Hose dabei und wurde erstmal von Phanee neu eingekleidet - lange Hosen und angemessenes Schuhwerk sind hier auf jeden Fall empfohlen. 

Tempel in Bangkok Thailand 

Der Königspalast ist eine Hauptattraktion und entsprechend gut besucht, von Gruppen & Individual Reisenden. Wer es etwas ruhiger möchte, sollte gleich zur Öffnung kommen. Das Areal um den Königspalast hat einige Sehenswürdigkeiten. Neben dem Palast selbst gibt es einige Tempel - unter anderem dem Tempel des Smaragd-Buddha - leider war unsere Zeit hier zu kurz bemessen. 

Phanee führte uns anschließend zur Fähre und wir setzten erneut über den Fluss. Durch ein Labyrinth von Gassen ging es zu einem Restaurant direkt am Fluss - hier gab auch wieder eine leckere Auswahl an thailändischen Speisen. 

Green Mango schrieb ja, dass es einheimische Gefährte sind, mit denen man unterwegs ist. Auch nachdem Essen war für Bewegung gesort. Ein TukTuk wollte nicht anspringen und bevor wir zum Wat Arun - dem Tempel der Morgenröte gebracht wurden - hieß es schieben. 

Der Tempel selbst war dann eingerüstet und man konnte nicht ganz hoch - so dass der Besuch eher kürzer ausfiel. Phanee brachte uns mit dem TukTuk dann noch zurück zum Sathorn Pier, wo unsere Einsteigerrunde in Bangkok dann endete. 

Tag 3 Ausflug nach Ayutthaya

Wieder so früh aufstehen, aber wenn man etwas von Land&Leute mitbekommen möchte, muss man etwas leiden. An den Strand kann man sich auch auf Mallorca legen. Wieder ging es an die bekannte Haltestelle, wo wir diesmal nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln sondern mit dem Kleinbus starteten. Die Gruppe bestand aus 9 Leuten + Fahrer und Reiseleitung. 

Erstes Ziel der Reise Bang Pa In - ein königlicher Palast im teilweise Europäischen Stil. Die Gebäude sind teils asiatisch teils europäisch geprägt mit einer recht schönen Gartenanlage - nach einer Stunde ist man allerdings auch durch. Spannender ist dann die alte Königsstadt Ayutthaya welche seit 1976 zum Unesco Weltkulturerbe gehört. 

Sitzender Buddha Ayutthaya BangkokUnsere Tour begann am Wat Phanan Choeng - ein Tempel um einen der größten sitzenden Buddhas, welcher eine Größe von 19 Meter und Weite von 20 Metern besitzt. Die Atmosphäre und Ruhe machten den Ort besonders interessant. Die Zeit gab es auch her kurz inne-zuweilen und sich mit hin zusetzen. 

Ayutthaya liegt auf einer Insel in am Chao Phraya und mit dem Boot umrundeten wir erst etwas davon bevor wir an den alten Ruinen Wat Mahathat ankamen. Im Gegensatz zu den anderen Zielen waren hier kaum Reisegruppen unterwegs, vielleicht lag es auch an der Mittagssonne. Wir besichtigen eine Vielzahl von Ruinen, Plätzen und Tempeln. Alle Bilder habe ich in die Fotogalerie Reisebilder Bangkok Ayutthaya gespeichert. 

Gegen 16.30 starten wir dann die Rücktour nach Bangkok, eigentlich hatten wir für uns noch geplant, den Sonnenuntergang vom StateTower aus zusehen, aber mit Duschen und Umkleiden war hierfür keine Zeit. Den State-Tower hatten wir dann später am Abend besucht. Die Sirocco Skybar ist dort eines der Highlights. Im 63. Stockwerk gibt es ein offenes Plateau mit freier Sicht auf Bangkok. Auf dem Foto ist es das Gebäude mit dem "goldenen" Tempel auf dem Dach. Die Bar und das Restaurant haben auch im Film Hangover 2 eine Schlüsselszene. 

Bangkok bei Nacht

Der Eintritt ist frei, allerdings wird natürlich ein Verzehr erwartet - die Cocktails sind recht lecker&teuer, aber wann hat man schon einmal die Möglichkeit diese so zu genießen. Wer hoch möchte, möge sich bitte passend kleiden. Flipflops & Kurze Hose werden bereits am Aufzug abgewiesen, ebenso Rucksäcke können an der Rezeption abgegeben werden. Abendkleidung wird empfohlen. 

 

 

Koh Samui

Koh SamuiFür Koh Samui gab es soviele Interessante Ausflüge und Möglichkeiten, so dass wir uns lange nicht entscheiden konnten. Insbesondere der Marine-Park schaute faszinierend aus, umgekehrt auf der Insel gab es auch viele Tempel zu sehen, so dass wir uns schlußendlich für die Insel selbst entschieden. Auf Koh Samui kann die AIDAbella nicht anlegen und so werden alle Passagiere mit den Tender-Booten an Land gebracht. Je nach Anzahl der Tenderboote und Organisation an Bord kann sich dieser Prozess auch schon mal hinziehen und wir dann nicht noch auf eigene Faust los wollten. 

Ein passendes Angebot für uns waren die Ausflüge von Frank Knöttgen - dem Auswanderer von Vox. Zusammen mit seiner Frau und Mitarbeitern bietet er - neben seiner Vermietung von Ferienwohnungen - auch Tagesausflüge für Kreuzfahrtgäste an. Mit im Programm sind da Jeep-Safaris, Insel-Rundfahrten, Strand und viel mehr. (Hinweis: In den Foren häuft sich der Unmut über F. Knöttgen, z.B. gibt es nicht 100% Geld zurück, wenn das Schiff nicht anlegt und der Ausflug nicht stattfindet - schaut hier mal in AGB der Seite.; bei uns hatte alles geklappt und wir hatten einen tollen Ausflug!)

Unser Programm hieß "The Dwarf" und war eine Kombination aus Tempel, Wasserfällen und Freizeit am Strand und Shopping. 

Wie befürchtet dauerte das Ausbooten vom Schiff zur Insel doch etwas, wir hatten aber Glück und waren in einem der ersten Boote. AIDA teilte hier Karten mit Nummern aus, in welcher Reihenfolge die Passagiere in die Boote steigen durften, dies bedeutet, dass leider auch einige Mitreisende erst später von Bord kamen und sich deswegen einige Ausflüge (wie uns später erzählt wurde) verspäteten. Auf der Pier wartete bereits Frank Knöttgen mit seiner Mannschaft auf die Gäste und verteilte alle auf Kleinbusse und die Jeeps. 

Für unsere Tour waren wir mit 8 Leuten in einem Kleinbus. Sehr angenehme Gruppengröße, wodurch man auch schnell unterwegs ist.

Der erste Stop führte uns zum Na Muang Wasserfall. Vom Auto bis zum Wasserfall sinds nur wenige Schritte, zwischendrin kann man noch eine Kokosnuss kaufen, dass war es auch schon.

Die nächste Station war der Tempel Wat Khunaram mit dem mumifizierte Mönch, welcher 1973 starb und in seiner sitzenden Position nicht verweste. Vermutungen sagen dass es an der Meditation lag. In dem Tempel hat man die Möglichkeit selbst an einer Segnung durch einen Mönch teilzunehmen. Wir haben zwar nichts verstanden, aber spannend war es trotzdem. Über die Insel ging die Tour weiter am Flughafen vorbei zum Big  Buddha, wo ein AIDA Scout einsam und allein auf die Reisebusse wartete. AIDA hatte wohl nicht genug eigene Guides um in jeden Kleinbus einen Reiseführer anzubieten. Immerhin war gerade kein AIDA Bus vor Ort und wir hatten die Szenerie für uns allein.

Tempel Koh Samui

 Weiter ging die Fahrt zu den nächsten Tempeln in der Nähe: Wat Plai Laem. Die Anlage ist noch fast neu - Sie wurde erst 2004 gebaut und noch immer erweitert. Die 12 armige Statue der Göttin Guanyin ist schon von weitem zu sehen. Damit war dann auch der Bedarf an Tempeln vorerst gesättigt und es ging zum Shopping Centre "The Wharf". Es liegt direkt am traumhaften Strand und bietet auch Duschen, Toiletten, Liegemöglichkeiten. Wir hatten noch keine Lust auf etwas zu essen oder Strand und schauten uns mal die Möglichkeiten in dem Dorf an. Alle 20 Meter wurden uns Thai-Massagen angeboten und so bekamen wir die Zeit dann auch rum, bevor wir noch etwas den Strand genossen und anschließend am Kai wieder abgesetzt wurden. 

 

Singapur

Singapur Einfahrt im Hafen bei Nacht
Früh morgens vor Singapur

Sehr früh aufstehen hieß es um die Einfahrt nach Singapur zu genießen - der Wecker klingelte schon um 05.30. Erstaunlicherweise war am Deck schon eine ganze Menge los. Auch war es schon sehr feuchtwarm. Im Sonnenaufgang fuhren wir vorbei an einer schier endlosen Zahl von parkenden Schiffen vor Singapur und sahen in der Ferne die Skyline der riesigen Stadt. Langsam nährte sich die AIDA Bella dem Kreuzfahrthafen vor Sentosa Island. Die Einreise nach Singapur zog sich etwas, aber nach gut 15 Minuten waren die Formalitäten erledigt und wir starteten mit Denise, Julia, Marcel und Tobias zum Sightseeing. 

Singapur ist gefühlt die sauberste Stadt der Welt und bereits das Wegwerfen von kleinen Papier oder trinken in öffentlichen Verkehrsmitteln ist unter Strafe gestellt, da verwunderte es auch nicht dass die Ubahn klinisch sauber war. Um den Touristenmassen etwas zuvor zukommen fuhren wir mit der U-Bahn erst zum Marina Bay Sense Hotel um die Plattform zu genießen. Leider hatte die Bar so früh morgens noch geschlossen und wir entschieden uns die kostenpflichtige Aussichtsplattform (xx EUR) zu besuchen, welche auch noch sehr leer war und wir in Ruhe schauen konnten. 

Danach ein kurzer Abstecher in "Bay Gardens" und dann folgten wir zum Teil der AIDA-Foren Tour vom Wasserurlaub-Forum (Link)

SingapurZufuß ging es weiter über die Brücke Richtung Singapur Flyer und dann Richtung Theater ging es zum Wahrzeichen Singapurs dem Merlion. Ein Fabelwesen welches Wasser speit. (Wer mag kann mit dem Stück mit dem Boot fahren. Allerdings war es für uns irgendwie keine Option, das Wetter und die Kulisse wollten genossen werden. ) 

Am Merlion ist das historische Fullerton Hotel, welches wir links liegen ließen und dann am Singapur River entlang Richtung der Hochhäuser. Als Landei ist ja schon immer was beeindruckendes durch die Häuserschluchten zu wandern. In Mitten dieser riesigen Türme gibt es dann eine kleine Oase, einen Food-Court mit vielerlei Interessanter Speisen. Den Telok Ayer Market - gerade richtig für eine kleine Stärkung - das indische Curry war scharf aber lecker :-) es gab aber eine vielzahl von Gerichten aller Nationen zur Auswahl - der Court ist im Stile eines englischen Bahnhofes gebaut und auch wer keinen Hunger verspürt sollte mal einen Blick rein werfen. 

Nach der Stärkung setzten wir die Tour fort und statteten dem Thian Hock Keng Temple sowie dem Sri Mariamman Tempel auf dem Weg nach China-Town einen Besuch ab. Hier verließen wir dann die beschriebene Foren-Tour, denn angesichts der Uhrzeit wollten wir noch ins Raffle Hotel. Mit dem Taxi fuhren wir vor dem alterwürdigen Bau im Kolonial-Stil vor. Das Hotel ist ein Touristenmagnet insbesondere wegen der Erfindung des Cocktails Singapur Sling - nun wenn man ja schon da ist, möchte man auch einen Drink hier zu sich nehmen,  allerdings musste man hier schon etwas warten, alle Plätze an der Longbar waren besetzt - aber nach 10 Minuten konnten auch wir dann den originalen Cocktail genießen. Dazu gabs Erdnüsse deren Schalen man dann an die Erde werfen durfte.  

Singapur Seilbahn Sentosa

Gegen 16.00 Uhr traten wir dann mit der U-Bahn die Heimreise Richtung Kreuzfahrt-Terminal an, die U-Bahn fährt direkt im benachbarten Einkaufscenter "Raffles City" ab - im Kreuzfahrtterminal angekommen, war die Zeit noch ausreichend für eine kleine Seilbahnfahrt - vom Terminal startet eine Seilbahn direkt auf die Insel Sentosa Island, einem Vergnügungs- und Urlaubsbereich in Singapur. Das spannende Dabei, man fährt direkt über die Kreuzfahrtschiffe im Hafen und kann hier wunderbare Fotos machen. (FKK Anhänger sollten im übrigen in Singapur beachten, dass das Sonnendeck eventuell einsehbar ist - Gruß an .... :-) 

Dann war die Zeit aber auch wirklich vorran geschritten und wir gingen zum Schiff zurück. Wichtig ist, dass Ihr die Landgangskarte aus Singapur hier unbedingt wieder abgebt, sonst kann die Abreise wie bei uns sich verzögern! 

Kuala Lumpur

BATU CavesBis zuletzt waren wir unentschlossen ob wir mit der Bahn oder mit dem Taxi nach KL fahren, im Endeffekt wurden wir dann von unseren Mitreisenden überzeugt und wir charterten 2 Taxis mit je 4 Personen für den ganzen Tag, die Fahrer konnten nicht so richtig gut englisch wussten aber zumindest wo wir hinwollten und so starteten wir mit dem am weitesten Entfernten Ziel: die Batu Caves. 

In den Batu-Höhlen befinden sich mehrere Hindu-Tempelanlagen. Bevor man diese allerdings besichtigen kann muss man schweißtreibende 270 Stufen erklimmen, aber auch dies ist schon ein Erlebnis viele Affen sind hier und freuen sich Touristen Nahrhaftes abzunehmen. Die Höhlen selbst sind sehr dunkel, die einzelnen Tempel beleuchtet. Es lohnt sich allerdings die Zeremonien zu beobachten. 

Nach den Batu-Caves brachten uns die Fahrer dann in Richtung der Petronas Towers für einen Fotostopp - auch direkt am Fuß machten wir kurz halt - und zwischendrin, weil ein Taxi ein Paar Kakerlaken dabei hatte, was die Anwesenden Damen nicht so spannend fanden ... am Fuße der Petronas Towers gab es noch ein Paar Fotos danach fuhren wir weiter zum Merdeka Square ( Platz der Unabhängigkeit) - hier stehen einige Gebäude aus der Kolonialzeit. Der Fahrer ließ uns in Ruhe den Platz und die Gebäude anschauen, bevor wir zum Central Market fuhren. Der Markt hier war sehr touristisch, ein Stück entfernt vom Markt liegt China Town - hier gibt es neben Fake-Produkten aller Art auch viele interessante Einsichten in die Lebensweise. 

FÜr uns reichten anbetracht der Temperaturen die Eindrücke und wir starteten zurück zum Hafen. Die Fahrtzeit betrug ca. 1 Stunde mit dem PKW. Insgesamt waren wir froh doch nicht mit der Bahn unterwegs zu sein. Der Bahnhof ist leider nicht direkt am Hafen, so hätte man von dort ein Taxi nehmen müssen, die Zeit war so ausreichend. Selbst für einen Besuch auf dem KL-Tower hätte die Zeit so gereicht, mit der Bahn wär es sicherlich anstrengender.

Georgetown / Penang

Penang Hill

Aufgrund der vielen guten Referenzen von USD-Tour in Penang und irgendwie keiner passenden Alternative haben wir uns für einen geführten Ausflug entschieden. Vor dem Bus wurden wir von Steve empfangen und auf 2 große Reisebusse aufgeteilt. Im Bus waren neben unserem deutschsprachigen Guide noch zwei weitere Begleiter, die auf die Gruppe aufpassten. Das erste Ziel lautete Penang Hill, der Hausberg Georgetowns. Mit einer Standseilbahn geht es auf den 830m Berg. Oben war die Sicht leider etwas trübe, aber allein die Fahrt mit der Seilbahn ein schönes Erlebnis. Gut war auch, dass wir ein Ticket für die Expresslane hatten und nicht sehr lange warten mussten bei der Fahrt hoch. Die Schlange unten war schon sehr groß. 

Kek Lok Si Tempel

Weiter ging es zum Kek Lok Si Tempel. Die buddhistische Anlage ist auch an einen Berg gebaut und bevor man die Anlage vom Parkplatz erreicht muss man sich durch diverse Souvenir-Stände kämpfen. Leider war die Zeit hier zu knapp bemessen - für den obersten Teil, der auch mit einer Seilbahn zu erreichen ist, hat die Zeit nicht gereicht. Dafür war dann aber Zeit für ein Mittagessen - als Kreuzfahrer muss man ja seine Mahlzeiten einhalten :-). 

Weitere Stopps waren die Clan Jetties - Pfahlbauten am Meer, Watchayamangkalaram - der schlafende Buddha und gegenüber ein weiterer Buddha-Tempel. Nach einem kurzen Abstecher in die Innenstadt wurden wir wieder zum Schiff gebracht. 

Sri Lanka 

Varan
Varan in den Mangroven auf Sri Lanka

Nach einigen Seetagen kamen wir in Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka, an. Marcel aus der Facebook-Gruppe hatte Kontakt zu einem lokalen Reiseführer. Plan war eine Fahrt auf den Mangroven und Besuch der Schildkröten-Farm. Zum Vereinbarten Zeitpunkt war unser Reiseführer dessen Namen ich mir nicht merken konnte vor dem Schiff auf dem Hafengelände. Andere Kreuzfahrtgäste hatten über eine deutsche Auswanderin gebucht und mussten erst ca. einen Kilometer das Hafengelände verlassen um den Treffpunkt zu erreichen - angeblich weil niemand das Gelände befahren darf - wie auch immer unser Guide war mit seinem Fahrer direkt am Schiff und wir konnten im Kleinbus mit 8 Leuten direkt starten. 

Die Fahrt führte nach Bentota, dort stiegen wir auf ein Motorboot um und fuhren ca. 1 Stunde in die Mangroven. Neben einigen Eisvögeln, Krokodilen und Waranen gab es auch ein Paar Affen zu sehen. 

Zweiter Stopp war die Schildkrötenfarm - hier konnte man die Aufzucht vom Kaulquappen-Status über Baby-Schildkröten bis hin zu den ausgewachsenen Schildkröten in verschiedenen Becken sehen und auch ein Blick an den fantastischen Sandstrand im Hintergrund werfen. 

Weiter ging es zum "Heizdecken"-Verkauf - gemeint ist eine Verkaufsveranstaltung für ayuvedische Produkte beim Besuch eines Kräutergartens auch in der Nähe von Bentota. In dem Ayuvedischen Kräutergarten wurde man erst über die Vielzahl von schönen Behandlungsmöglichkeiten mit Kräutern, Pasten und ähnlichem aufgeklärt. Auch gab es eine Massage bevor man zum Verkauf geführt wurde - da ich die Preise nicht beurteilen konnte, hab ich den Kauf gelassen. 

Letzte Station ein weiterer Tempel - ob Hindu- oder Buddha war nicht klar - bevor es wieder vor dem Schiff abgesetzt wurden. Alles in allem hat es sehr gut geklappt. 

Cochin (Indien)

Backwater-Tour

Für uns die letzte Station der Reise - nicht jedoch ohne Indien selbst noch einmal zu erfahren, die AIDAbella machte Station overnight und für die meisten Gäste geht es erst am nächsten Tag zurück - unser Plan war ein anderer - wir haben uns entschieden früh den ersten Flieger zurück nach Dubai zu nehmen und das Schiff nach der Farewell-Party zu verlassen - aber erst noch einmal Indien erleben. Vor Indien kommt ja erstmal überhaupt die Einreise und vor der Abfahrt das Visa-Prozedere. Da es doch nicht für jeden so einfach ist, dass ganze zu erledigen, habe ich auf der Internet-Seite Visa & Einreise das ganze zusammengefast. Auch gibt es einen Download mit einer Übersetzung. 

Über das Forum und Facebook suchte ich einige Mitstreiter für eine individuelle Führung in Cochi. Die Resonanz war relativ groß und wir konnten gar nicht alle mitnehmen, jedenfalls waren wir dann zum Schluss glaub ich 14 Leute die mit dem Unternehmen CochiMagic eine Backwater-Tour und Stadtführung durch Cochi machten. Wir kannten das Unternehmen bereits von Mumbai (MumbaiMagic) und wussten von dem tollen Service dort. Auch hier wurden wir pünktlich am Schiff abgeholt und mit einem riesigen Bus für unsere kleine Gruppe zunächst zum Markt gefahren und bekamen dort einen kleinen Rundgang. Die hygenischen Unterschiede zu Europa offensichtlich und doch funktioniert es hier auch irgendwie. Trotz mangelnder Kühlung und anderer Dinge. 

Ok, der kurze Stopp reichte hier und wir fuhren weiter zu einer Kirche, wo allerdings ein Gottesdienst stattfand (und welche im Gegensatz zu Deutschland auch voll war). Die berühmten Fischernetze sind 5 Minuten Fußmarsch von hier entfernt.. Für einen kleinen Obolus durften wir auch selbst ran und die netze Wurden demonstriert. Immerhin 1-2 Fische waren auch zwischen dem gefangenen Unrat. Müll ist ein riesiges Problem hier, genauso wie die Souvenierverkäufer.

Nächster Stopp: Backwaters in Aleppi - Alleppi war zwar nicht sonderlich weit entfernt, aber schnell konnte nicht gefahren werden und so waren wir ca. 1,5h Stunden unterwegs. Immerhin die Klimaanlage funktionierte und zu sehen gab es draußen genug. Der Slogan "Incredible India" stimmt irgendwie. In Alleppi war alles gut organisiert durch CochinMagic, das Boot war sofort abfahrt bereit, welches wir für uns komplett allein hatten. Die Fahrt führte erst auf den See, wo sich alle Backwater-Schiffe trafen, auch die von AIDA und co, danach verteilte es sich dann etwas. Auf dem See wurde dann ein Mittagessen gereicht - Fisch, Curry und Geflügel sowie Salat standen zur Auswahl. Alles sehr lecker. 

Die Backwaters sind eher künstlich angelegte Kanäle für die Landwirtschaft. Auf der Fahrt ging es vorbei an diversen Hütten der Bauern. Die Zeit war hier stehen geblieben. Frauen wuschen Ihre Kleidung im Wasser, badeten hier auch, ein seltsames Bild auch für ein Land wie Indien, in dem es ja doch auch viel Fortschritt durch IT gibt. INsgesamt dauerte die Fahrt ca. 3 Stunden bevor wir wieder anlegten und der Bus uns zurück zum Schiff brachte. 

Hier hieß es dann noch einmal Farewell-Dinner, Koffer packen und dann ab zurück. Die Abreise war dann wieder das Highlight. Der Transfer gebucht auch über Cochin-Magic wartete pünktlich auf uns, leider ging es nicht ganz so fix vom Schiff. Die Abläufe für das Checkout Prozedere änderten sich stündlich. Einmal durften wir die Koffer mit von Bord nehmen, einmal mussten wir in Begleitung, ein anderes Mal nicht. Zusätzlich gab es wohl ein Zoll-Formular - dieses war dann aber an der falschen Stelle eingesammelt worden usw usw. So das hier die ersten 30 Minuten schon mal ins Land liefen - aber wir hatten ja genug Reserve. 

Weitere Informationen

 

Tags: Reisebericht

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