Seljalandfoss im Süden Islands

von Reykjavik Island erkunden

Im Rahmen der Nordland-Tour mit der AIDA vita machten wir für ungefähr knapp zwei Tage in Reyjkjavik, der Hauptstadt Islands Station. 

Allgemein

Reykjavik ist die Hauptstadt von Island und die nördlichste Hauptstadt der Welt. Hier lebt der größte Teil der Bevölkerung Islands, 120.000 Einwohner. Island selbst hat ungefähr 300.000 Einwohner.

Reykjavik liegt im Süd-Westen der Insel. Einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind von hier zu erreichen. Eine Route um diese Sehenswürdigkeiten abzufahren wird "Golden Circle" genannt. Der Goldene Kreis beinhaltet den Nationalpark Thingvellir, die Geysire, den Wasserfall Gullfoss und dem Vulkan Kerid, der von einem Kratersee gefüllt ist. 

Weiterhin in der Nähe von Reykjavik ist die Blaue Lagune sowie die Brücke zwischen den Kontinenten. Etwas weiter im Süden Islands, aber noch erreichbar sind die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skogarfoss. 

Währung / Einreise / Mietwagen / Tanken

Island gehört nicht zur Europäischen Union und auch nicht zum Euro. Bezahlt wird in Island mit der Isländischen Krone. Der Wechselkurs beträgt (Stand 2016) 1 EUR = 127 ISK.  Es empfiehlt sich in Island auf jedenfall eine Kreditkarte mit Chip und Pin dabei zu haben. Nicht überall gibt es Tankstellen mit Bedienung sondern teils Automaten mit Kartenzahlung. Für die Einreise reicht für deutsche Staatsbürger der Personalausweis. Ein Reisepass ist nicht notwendig. 

Der Südwesten Islands ist touristisch besser erschlossen als beispielsweise die West- oder Ostfjorde, hier kommt man als Kreuzfahrttourist aktuell seltener hin. 

Ausflugsbericht

Im Vorfeld unserer Reise hatten wir uns bereits mittels Reiseführer & Internet über das Ziel informiert. Knapp 2 Tage lag die AIDA im Hafen. Zeit genug mit dem Geländewagen den Nordwesten Islands zu erkunden. 

Da ich ja immer etwas ängstlich bin, gerade was das Verpassen des Schiffes angeht, haben wir die Ziele so aufgeteilt, das wir am ersten Tag Teile des Golden Circle anschauen und wenn es die Zeit erlaubt noch einen Abstecher zum Skogarfoss zu machen. 

Am zweiten Tag wollten wir primär zur Blauen Lagune und dem restlichen westlichen Zipfel mit der "Brücke zwischen den Kontinenten". 

Tag 1

Einen Mietwagen zu bekommen war gar nicht so einfach, wir liefen an einem Sonntag ein, der dazu noch Isländischer Nationalfeiertag war. Über das Internet habe ich viele Stationen angeschrieben. Gelandet sind wir dann bei Budget.is. Vereinbart war das man uns am Schiff abholen würde, sobald wir angelegt haben.

So lief es dann im Endeffekt auch - bereits während des Anlegemanövers rief ich die Vermietstation von Budget an und kurze Zeit später holte uns ein junger Isländer im Hafen ab. Nach den üblichen Regularien konnten wir einen fast neuen Suzuki Grand Vitara (eine Kategorie höher als geordert) in Empfang nehmen und losdüsen...

am Thingvellir

am Thingvellir

Thingvellir

Thingvellir

Thingvellir

Thingvellir

am Geysir

am Geysir "Geysir"

Geysir

Geysir

Gullfoss

Gullfoss

Skogarfoss

Skogarfoss

Seljalandfoss

Seljalandfoss

Seljalandfoss

Seljalandfoss

Islandpferde

Islandpferde

Zunächst auf der "Autobahn / Ringstraße 1" nordwärts und abbiegen auf die Straße 36 Richtung Thingvellir - immer die grandiose Landschaft im Blick und eigentlich permanent mit Foto-Stopps beschäftigt, bevor wir am Thingvellir ankamen.

Nach dem Thingvellir weiter Richtung Laugarvatn auf der 365 und anschließend auf die 37, wo man schon von weitem die Fontäne des Geisirs "Strokkur" sehen konnte. Der Strokkur bricht nahezu regelmäßig aus. Auf dem Gelände ist außerdem der "große Geysir", Namensvater aller heißen Quellen dieser Art. 

Fast nebenan liegt der Wasserfall Gullfoss. Von den Geisiren aus ca. 10 Minuten über die Straße 35 Richtung Norden fahren.

Ab hier haben wir den "golden Circle" -also die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Islands- verlassen. Unser Weg führte uns nun Südwärts über die Straße 30 bis hin zur Nationalstraße 1. Unser Ziel war der Skogarfoss - einen 60m hohen Wasserfall unweit des (bis dato unbekannten) Vulkans Eyjafjallajökull.

Auf der Hinfahrt entdeckten wir auch einen anderen Wasserfall - den Seljalandsfoss - der verglichen mit den anderen Wasserfällen eher unspektakulär aussah. Das wir dennoch einen Stop einlegten, war eine gute Entscheidung. Was wir vorher nicht wussten, dass ein Weg hinter den Wasserfall führt. 

Danach ging es direkt über Nationalstraße 1 zurück nach Reykjavik - die Zeit war weit fortgeschritten, um 01.00 Uhr nachts erreichten wir das Schiff. 

Tag 2

Das erste Ziel des Tages war die "berühmte" blaue Lagune auf der Halbinsel südwestlich von Reykjavik. Zunächst auf der Straße 41 und dann südwärts auf der Straße 43 bis zur blauen Lagune. In der Lagune selbst war es recht voll, weswegen wir auch auf ein Bad verzichteten... vielmehr wollten wir noch die Rundfahrt durch die Mondlandschaft beenden.

kurz vor Amerika

kurz vor Amerika

Perlan

Perlan

Hellgrimskirche

Hellgrimskirche

Hellgrimskirche

Hellgrimskirche

Blaue Lagune

Blaue Lagune

Blaue Lagune

Blaue Lagune

Brücke zwischen den Kontinenten

Brücke zwischen den Kontinenten

Auf der Strecke der Straße 425 liegt so ziemlich auf der Hälfte die "Brücke zwischen den Kontinenten". Eine symbolische Brücke, die die amerikanische Kontinental-Platte mit der europäischen Kontinentalplatte verbindet - darunter ein Graben - allerdings ohne Lava ;-)

Die Rundfahrt führte uns dann anschließend zurück nach Reykjavik, wo wir das Perlan besichtigten. Ein Wasserspeicher, der einen einen schönen Ausblick über Reykjavik bietet. Ebenso imposant ist die Hallgrímskirkja.

Fazit

Wir haben in den gut 2 Tagen eine Menge gesehen. Weitaus mehr, als man mit den organisierten Rundfahrten erleben würde. 

Preislich war unser Ausflug sicherlich nicht günstiger als eine organisierte Tour. Der Mietwagen hat damals ungefähr 300 EUR gekostet. Hinzu kommen die Benzin-Kosten. Eintrittspreise sind bis auf die Blaue Lagune keine entstanden. Wir hatten allerdings noch 2 Mitfahrer dabei, so dass sich die Kosten halbierten.

 

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