Foto (C) Pössl

Good Bye Wohnwagen... Hello #VanLife

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir unseren Wohnwagen verkauft und uns für einen Kastenwagen entschieden, der hoffentlich Anfang 2019 geliefert wird. 

Warum

Wir wollten mit dem Wohnwagen immer mal kurzfristig für ein oder zwei Tage losfahren und schnell ein Wochenende verbringen. Ausgestattet mit Autark-Paket und einem nachgerüsteten Mover waren wir auch relativ flexibel mit dem Wohnwagen. Dennoch Ankuppeln, Abkuppeln, Beladen, Stützen rein- und rausfahren braucht alles Zeit. Möchte man noch etwas vom Wochenende haben, lohnt es sich dann manchmal nicht so wirklich, zumal wir erst oft ab 18.00 Uhr los können. 

Und Standorte zum Autarkstehen mit Wohnwagen sind schwieriger zu finden - die Wohnmobilstellplätze sind oft gesperrt für Wohnwagen. So reifte der Gedanke eventuell doch auf ein Wohnmobil oder Kastenwagen zu wechseln. 

Vor- und Nachteile 

Zunächst haben wir noch einmal die Vor- und Nachteile abgewogen. 

Wohnwagen (1.700kg, 7.3 Meter) Wohnmobil (Kastenwagen 3.500 kg)
+enorm viel Platz und Stauraum +flexiblere Stellplatzwahl
+höhere Zuladung +höhere Reisegeschwindigkeit in vielen Ländern
+uneingeschränkt beweglich am
Urlaubsort durch Zugfahrzeug
+PKW-ähnliches Handling
+Geringerer Spritverbrauch

- Fahren mit Gespann aufwendiger
  jenseits der Autobahn

+Schneller Auf-und Abbau
- Beschränkungen Geschwindigkeit (100kmh)
- Überholverbote (z.B. Brenner-Autobahn) - Stauraum begrenzt
- Stellplätze / Freistehen eingeschränkt - Zuladung begrenzt
- Leistungsfähiges Zugfahrzeug notwendig  - Einkauf muss mehr geplant werden

Die Vorteile des Kastenwagens überwogen ganz klar für uns. Nach unserem letzten Urlaub in Südfrankreich mit dem Wohnwagen sind wir froh über unsere Entscheidung. Die Landstraßen in Frankreich mit dem Gespann zu befahren, war für Gelegenheitsfahrer wie uns ziemlich anstrengend. 

Die Auswahl des Kastenwagens

Wir hatten vor dem Wohnwagen schon einmal einen Kastenwagen getestet und wussten ungefähr schon von damals, was wir uns vorstellten bzw. uns nicht gefiel. 

Einzig bei der Länge haben uns eingefleischte Kastenwagenfahrer überzeugt 6 Meter 40 eine Chance zu geben, was die in Frage kommende Menge an Querschnitten noch einmal vergrößerte-

Aber während der ersten Selektion auf den Herstellerseiten stachen zwei Grundrisse aus der Maße hervor. Der Pössl Summit 640 mit einem Schwenkbad und der Pössl Roadstar 640DK mit einer Art "Liner"-Bad. 

Ein Raumbad in der Mitte des Fahrzeuges spricht uns nicht an. Die Nachteile ( Sperren des Durchgangs, wenn jemand duscht und das Laufen über die Duschwanne sowie keine geschlossene Toilette) überwogen für uns.

Das Schwenkbad des Summit überzeugte uns bei der Betrachtung beim Händler nicht, so dass wir beim Roadstar 640DK von Pössl hängen blieben. 

Die Vorteile aus unserer Sicht gegenüber anderen Querschnitten: 

  • geschlossene Toilette 
  • separate Dusche, die als Kleiderschrank genutzt werden kann
  • riesiger Kühlschrank in Stehhöhe

 

(Bilder-Copyright: Pössl)

Dafür verzichten wir auf Einzelbetten und der Platz kommt der Sanitäreinrichtung zu gute. Bei der Besichtigung beim Händler waren wir sofort überzeugt. So kommt er dann hoffentlich im März 2019, bestellt ist er:

Ein Pössl Roadstar 640 DK mit 163 PS auf Citroen Jumper Basis. (Link zur Herstellerseite)

Welches Zubehör?

Am Wochenende werden wir die Touristik & Caravan Messe in Leipzig unsicher machen und schauen was wir noch an Zubehör benötigen. 

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