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AIDA cara in Bergen

AIDA cara Winter im hohen Norden

Am 11.02.2017 fährt die AIDA cara zum ersten Mal im Winter in den hohen Norden. Drei 14-Tages-Touren stehen in der Saison 2017 an. 

Von Hamburg geht die Reise über den Polarkreis bis in das norwegische Alta am Nordkap. Die AIDA cara ist das einzige Schiff in der AIDA-Flotte, welches eine sogenannte Eisklasse (E1) besitzt und für leichte Eisverhältnisse bis 0,4m Eisdicke geeignet ist. Die Postschiffe der Norwegischen Hurtigruten haben übrigens die gleiche Klassifizierung (nach Norwegischer Zertifizierung 1c). 

AIDA cara

Update: Stand 25.03. - die Tour ist vorbei

Wir haben die Tour am 25.03. beendet, erste Bilder finden sich in unserem Beitrag Erste Impressionen Winter im Hohen Norden

Alle Tipps und Vorschläge hier sind mittlerweile getestet und wir können über alle getesteten Anbieter nur positives Vermelden! 

Ein Ausführlicher Bericht ist hier: Reisebericht AIDA Winter im hohen Norden

Norwegen im Winter 

Es ist nicht die erste Tour für uns in den Norden, bisher waren wir allerdings nur im Sommer dort, Winter im Norden das erste Mal.

Nach den bisherigen Recherchen ist es so, dass das Klima dank einer warmen Meeresströmung gemäßigt kalt ist. Wetter-Online verzeichnet für Alta in Norwegen niedrigste Temperaturen für März von -5 bis - 10 Grad Celsius, in Tromso fiel das Thermometer im Schnitt selten unter 0 Grad. Dafür ist der März der schneereichste Monat. 

Die Nähe vom Polarkreis lässt die Nächte lang andauern, dafür kommt man in den Genuss eines anderen Highlights bei klarem Himmel: dem Polarlicht. Es soll von September bis Ende März besonders gut zu sehen sein. 

Stationen der Tour

Haugesund

In der 35.000 Einwohnerstadt Haugesund liegt die AIDAcara von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr, genug Zeit um die Gegend zu erkunden. Sehenswertes in der Gegend 

Richtig interessant ist aber erst die Natur außerhalb am Akrafjord. Der Wasserfall Langfoss mit 612 Meter Fallhöhe. Er ist gut hundert Kilometer von Haugesund entfernt. 

Der lokale Anbieter http://guidecompaniet.no/deutsch/ bietet deutsch-sprachige Touren ab Haugesund an. Zum Wasserfall Langfoss kann die Tour hier:  http://gc-booking.no/activities/shore-excursions/akrafjord-langfoss-wasserfall/ gebucht werden.

 


 

Bodø

ist die zweite Station der AIDA cara und liegt bereits nördlich des Polarkreises. Aufgrund der Zerstörung im zweiten Weltkrieg gibt es wenig Historisches zu sehen. 

30 Minuten mit dem PKW nördlich liegt die Halbinsel Kjerringoy mit der gleichnahmigen Handelsstation aus dem 19. Jahrhundert. http://www.nordnorge.com/de/samenkultur/?News=54 

Ein Naturschauspiel sondergleichen findet sich 30 Minuten in südöstlicher Richtung von Bodø. Der Gezeitenstrom Saltstraumen, gemäß Wikipedia der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Im Takt von Ebbe und Flut fließt hier das Wasser abwechselnd in und aus dem Saltfjord. Dabei sollen Geschwindigkeiten von bis zu 40km/h erreicht werden, durch die sich riesige Strudel bilden. Hinkommen tut man von Bodø über die Küstenstraße Rv17 oder mit einem Linienbus. Die Gezeiten findet man hier http://www.straumsnu.no/  

In Bodo selbst gibt es noch ein Luftfahrtmuseum  http://luftfartsmuseum.no/en/ und die Domkirche. 

Die Liegezeit beträgt 10.00 UHr bis 19.00 Uhr. Es gibt direkt am Hafen eine Vermietstation von Sixt.


 

Tromsø

Huskys ziehen einen Hundeschlitten

344 Kilometer nördlich vom Polarkreis liegt Tromsø. Hier steht die nördlichste Universität und mit der Eismeerkathedrale, die nördlichste Kathedrale der Welt. 

Mit der Seilbahn "Fjellheisen" kann man auf den 418 Meter hohen Hausberg Storsteinen fahren. Nicht nur im Sommer hat man hier eine schöne Aussicht auch im Winter kann man mit etwas Glück die Stadt mit dem Nordlicht im Hintergrund fotografieren.

Ansonsten ist Tromsø sehr gut touristisch erschlossen und bietet eine Vielzahl an Aktivitäten:

  • Fahrten mit Schlittenhunden
  • Snowmobil-Touren
  • Polarlicht-Touren
  • Übernachtung im Samenzelt

sind nur einige Punkte, die Angeboten werden. So gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die besonders gut bewertet wurden, auf Tripadvisor zu finden.

Da wir bereits um 16.00 Uhr aller Vorausricht nach ankommen werden, kann der erste Tag auf jeden Fall genutzt werden um Tromso bei Nacht zu erkunden. Je nach Wetter fährt die Seilbahn auch bis 22.00 Uhr im Winter. 

Für den folgenden Tag ist auch noch bis 20.00 Uhr in Tromso liegen, ist genug Zeit für eigene Organisation, und zwar eine geführte Schlittenhunde-Tour. Diese dauert ungefähr 4 Stunden und das schöne ist, man darf den Schlitten selbst steuern. Danach bleibt noch genügend Zeit um die Eismeer-Kathedrale oder die Innenstadt von Tromso anzusehen.  Auch hier gibt es mehrere Anbieter, wir testen den Anbieter "Tromso Villmarkssenter"http://www.villmarkssenter.no/activities/dog-sledding-daytime/ 


 

Alta

die nördlichste Station der Reise und die "Stadt der Nordlichter" - jedenfalls wirbt die norwegische Tourismus-Seite mit diesem Prädikat. Das Abendprogramm ist für damit klar und der Tag wird relaxt angegangen. Aktivitäten für Alta gibt es genug und es ist auch genug Zeit, da die AIDAcara über Nacht in Alta bleibt. Von 08.00 UHr  - bis zum nächsten Morgen 10.00 Uhr.  

Schlittenhunderennen

Wer die Tour im März macht, kann dem Finale des längsten Schlittenhunderennen Europas beiwohnen. Das Rennen startet Am Samstag, den 18.03. findet die Siegerehrung um 12.00 Uhr in der Markedsgate statt. http://www.finnmarkslopet.no/front.jsp?lang=en 

Aurora Borealis 

wie die Polarlichter auch in der Fachsprache genannt werden, sollen in Alta ja besonders gut zu sehen sein. Wie gut das klappt wird sich vor Ort zeigen. Fakt ist je weniger Umgebungslicht vorhanden ist, desto leichter wird das Fotografieren funktionieren. Für Fotografen empfiehlt sich unbedingt die Mitnahme eines Statives und Fernauslöser. 

Ein häufig genannter Anbieter für Polarlicht-Expeditionen ist die Firma Glod, die mit Kleinbussen in das Umland fährt. http://www.glodexplorer.no/en Die geführte Nordlichttour dauert laut Beschreibung ungefähr 4-6 Stunden und kostet 1500 norwegische Kronen (ca. 166 EUR). pro Person. 

Wann und wo die Polarlichter zu sehen sind, kann man auf der Forecast seite http://www.aurora-service.eu/aurora-forecast/ sehen. 

Eishotel

Das Sorrisniva Iglu-Hotel ist 25km von Alta entfernt. Es kann tagsüber besichtigt werden, eine Nacht kostet zwischen 2.300 - 2.500 norwegische Kronen ( 2500 NOK = 280 Euro ) einschließlich Frühstück und Sauna am Morgen. 

http://sorrisniva.no/?lang=en

Nordlichtkathedrale

Futuristisch ganz aus Beton gebaut und mit Titan verkleidet steht seit 2012 in Alta die Nordlichtkathedrale. Die Architektur, Form und Farben außen wie innen sind einzigartig. 

http://www.nordlyskatedral.no/page.jsp?id=91  


 

Sortland

Die Inselgruppe Vesteralen besteht aus Hunderten kleiner Inseln, auf einer davon liegt die Stadt Sortland. Neben der malerisch schönen Landschaft gibt es auch einige andere Aktivitäten.

Hurtigruten-Museum

30 Kilometer südlich von Sortland liegt das Hurtigrouten-Museum im Ort Stokmarknes. Hier wurde 1893 die Hurtigruten-Schifffahrt begründet.  Hauptattraktion ist wohl die MS Finnmarken aus dem Jahr 1956.  Das Museum hat im Winter von 14-16 Uhr geöffnet.  Der Eintrittspreis beträgt 90 NOK. 

http://hurtigrutemuseet.no/ 

Nyksund 

Ist ein kleines Fischerdorf mit mittlerweile wieder 15 Einwohnern. Von 1975 - 1997 war der Ort ein Lost Place, niemand wohnte mehr dort. Nachdem 1997 ein Sozialpädagoge hier ein Projekt mit deutschen Jugendlichen durchzog, kamen nach nach mehr Einwohner, besonders Künstler und Alternative Lebenskünstler. Nyksund soll in einer wunderschönen Landschaft eingebettet liegen. Es liegt ca. 50 Kilometer von Sortland entfernt. 

 

 


 

Trondheim

Trondheim wird bereits von AIDA im Sommer angefahren, aber es gibt ja sicherlich Einige, die noch nicht hier waren. Der Aufenthalt ist recht kurz von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr, gerade ausreichend für einen Stadtspaziergang. Soweit es der norwegischen Hafeninformation zu entnehmen ist, liegen die Kreuzfahrtschiffe oberhalb des Bahnhofs. 

Von hier ist es nicht weit bis zum norwegischen National-Museum für Pop- und Rockmusik. Die Innenstadt ist aber auch fußläufig erreichbar. 

Nationalmuseum Pop-/Rock

Für schlechtes Wetter gibt es etwa das norwegische National-Museum für Pop- und Rockmusik, welches direkt am Bahnhof liegt. 

Eintritt 120 NOK

http://www.rockheim.no/willkommen-im-rockheim/ 

Dom

die Nidaros Domkirche liegt ca. 2 Kilometer vom Hafen entfernt. Sie gilt lt. Wikipedia als eine der bedeutendsten Domkirchen Norwegens. Sie war im Mittelalter Krönungsstätte der norwegischen Könige. 10 Könige liegen hier begraben. Der Eintritt kostet 90 NOK sowie 40 NOK für den Turm. 

http://www.nidarosdomen.no/ 

Gamle Bybro

Von der Altstadtbrücke Gamle Bybro soll man einen guten Blick auf die alte Speicherstadt haben. Direkt am Ende der Brücke in der Straße Brubakken liegt der weltweit einzige Fahrradlift hoch auf den Berg zur Festigung Kristiansen.

Festung Kristiansen

Außerdem gibt es am Berg die Festung Kristiansten 

http://www.forsvarsbygg.no/festningene/Festningene/Kristiansten-festning/ 


 

Bergen

die Bryggn Bergen

Bergen ist die vermutlich von Kreuzfahrtschiffen am häufigsten angelaufene Stadt in Norwegen und Start-/Endpunkt der Hurtigruten. Sehenswertes gibt es genug, leider ist dieses mal die Aufenthaltszeit ziemlich kurz. In Bergen kommt die AIDA cara laut der Routenplanung erst um 13.00 Uhr an. So kann man zwar das Einlaufen durch die Schärenlandschaft genießen, muss seinen Aufenthalt in Bergen aber gut planen. 

Da wir schon in Bergen waren, verweise ich hier mal auf den Artikel für Bergen (Norwegen).


Ausrüstung / Kleidung

Was nimmt man eigentlich mit bei einer Reise zum Polarkreis? Hier einige Empfehlungen und Gedanken von uns dazu in unserer

 Die Winter im hohen Norden - Packliste

 

Tags: AIDA, Tipps, Winter im hohen Norden

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